Review: Yoga & SuperWholefood Retreat in Portugal mit Yogabija

Eigentlich sprechen die Bilder ja für sich. Ich werde dennoch ein paar Zeilen schreiben.

 

Ein Haus am Meer. Ein paar Surfer. Und nichts als die raue Schönheit einer Steilküste umgeben von schönster wilder Natur im Süden Portugals. Nichts als der Klang des Windes und das Rauschen des Ozeans. Kombiniert mit Yoga, hervorragendem veganen Essen und einem Koch-Workshop. Klingt gut? War es auch!

 

In Lissabon gelandet, holten wir unseren zuvor reservierten Mietwagen ab und düsten über die leere Autobahn gen Süden. Es gibt auch noch eine tolle Küstenstrecke über Landstraße, aber dann wären wir im Dunkeln angekommen - was beim letzten Stück des Weges nicht empfehlenswert gewesen wäre. Dank einer exakten Wegbeschreibung haben wir das Haus am Meer über die nicht enden wollende Schotterpiste, die unser gefühlt tiefer gelegter Kleinstwagen nur sehr wiederwillig bewältigte, ohne Umwege gefunden. Aussteigen. Gepäck raus. Türen zu. Stille. 

Die Schotterpiste war sofort vergessen und die herrliche Abendluft ließ nichts als Entspannung zu.

 

Das Haus am Meer ist wunderschön gelegen, liebevoll eingerichtet, die Zimmer sind gemütlich und haben alle Meerblick. Der Garten streckt sich entlang der Meeresseite mit Liegestühlen oder Sitzmöglichkeiten die zum Entspannen einladen. Es gibt ein Kaminzimmer mit toller Buchauswahl und einen Weg vom Haus direkt an den Strand.

 

Jeden Morgen gab es eine Ashtanga Vinyasa-Klasse mit Annette Hartwig. Zusammen mit Daniel Schudt ist sie Yogabija. Beide unterrichten und praktizieren seit vielen Jahren Ashtanga Yoga.

Ich hab Annette vor ein paar Jahren auf einem Workshop in Hamburg kennengelernt. Ich schätze ihre klaren Ansagen, ihr fundiertes Wissen und mag ihr ansteckendes Lachen.

Daniel assistiert Annette im Unterricht und bietet Massagebehandlungen während der Retreats an. Ob Anfänger oder bereits fortgeschritten in der Yoga-Praxis, ob Ashtangi oder nicht - alle Übungslevel sind willkommen und werden individuell betreut. Dies ist möglich, da primär im so genannten Mysore-Style geübt wird, d. h. jeder praktiziert für sich. Annette und Daniel unterstützen jeden individuell in seiner Praxis. 

Für einige mag das selbstständige Üben zumindest in der Vorstellung zu Beginn befremdlich erscheinen, aber das ist völlig unnötig. Gerade wer noch keine Erfahrungen in der Self-Practice hat, bekommt hier eine Idee, wie schön es ist, im eigenen Atemrhythmus und Tempo zu üben. Ganz nach Tagesform und Körpergefühl.

 

Zudem fanden an drei Nachmittagen kleine Yoga-Workshops statt, in denen wir u. a. mit der Ashtanga-Philosophie vertraut gemacht wurden, Atemtechniken verfeinert und meditiert haben.

 

Die ganze Woche über wurden wir mit feinstem Essen (Brunch und Abendessen) von Pink Elephant Cooking verwöhnt und durften auch einen Tag im Zuge des Kochworkshops selbst mit kochen. Pink Elephant sind Daisy und Flippo, beide ebenfalls Yogis. Sie stecken ihre ganze Liebe und Leidenschaft in ihr natürliches, gesundes und farbenprächtiges essen - und das schmeckt man!

 

Der Ort, die Lehrer, die Kochkünstler und die Teilnehmer - alle zusammen machten diese Woche zu einem perfekten Yoga-Retreat, das uns immer in schönster Erinnerung bleiben wird.

 

Wer mehr über Ashtanga-Yoga erfahren möchte: In diesem Artikel - ebenfalls über Yogabjija - gibt es Details.