Vegane Haferflocken-Bananen-Kekse - glutenfrei, zuckerfrei, lecker

Kochen und Backen - Zeit in der Küche verbringen - erdet mich ungemein. Und in der Vorweihnachtszeit ist es doch einfach herrlich, eigenes Gebäck zu produzieren. Das riecht nicht nur gut und macht verdammt gute Laune, es schmeckt auch richtig lecker und man weiß zu 100% was drin ist. Das ist mir bei allem, was ich esse, sehr wichtig.

 

Manchmal sieht der Kühlschrank allerdings verdammt leer aus und dann versuche ich, aus dem, was ich an Resten so auftreiben kann, was Leckeres zu zaubern. Das klappt dann auch meistens.

 

So sind am Wochenende dann diese Kekse entstanden. Ganz einfach und richtig lecker!

 

Du brauchst:

- 2 - 3 reife Bananen

- 3 Tassen kleinblättrige Haferflocken

- 2 EL Sonnenblumenkerne (geröstet, optional)

- 1 EL Kokosflocken

- 1 TL Zimt

- 1 Msp Vanille gemahlen

- eine Prise Kardamom (optional)

 

Heize den Ofen auf 180 Grad vor (Umluft, sonst 200 Grad). Zerdrücke die Bananen in einer Schale mit einer Gabel zu Brei. Währenddessen die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne rösten. Das intensiviert den Geschmack. Du kann die Kerne aber auch so dazugeben.

Dann alle Zutaten zum Bananenmus geben und gründlich mit der Gabel vermischen. Der "Teig" sollte noch schön feucht und matschig sein.

 

Gib den Teig dann Teelöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und forme ihn zu Talern. Ab in den Ofen - für ca. 20 Minuten - abkühlen lassen oder auch lauwarm genießen. Ich mag warmes essen sehr :)

 

Die angegebenen Mengen reichen für ungefähr 16 Cookies. Die Kekse schmecken am besten frisch zubereitet. In einer Tupperdose im Kühlschrank aufbewahrt, halten sie aber auch ein paar Tage, allerdings verlieren sie etwas an Festigkeit.

 

Mann kann sicher auch gut geröstete und gehackte Nüsse oder Zartbitterschokoladenstückchen untergeben. 


Miso - vielseitig verwendbar und super gesund

Miso ist den meisten wohl aufgrund der Miso-Suppe ein Begriff. Aber was ist das eigentlich genau und warum ist es so gesund?

Miso ist eine fermentierte Speise aus Sojabohnen und gewöhnlich verschiedenen Getreiden (Naturreis, Gerste), Meersalz und einem Enzym-Bereiter (Koji). Miso gibt warme Energie und wirkt kräftigend auf Blut, Magen und Darm und versorgt den Körper mit einer ausgewogenen Mischung aus Kohlehydraten, essentiellen Fettsäuren, Eiweiß, Vitaminen und Mineralien. Einer Legende zufolge war Miso ein Geschenk der Götter an die Menschen, um deren Gesundheit, Glück und Lebendigkeit zu gewährleisten.

 

Es gibt viele verschiedene Formen von Miso - von süß, über salzig oder scharf. Gewöhnlich reift es zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren. Geschmack und Struktur und auch die Energie werden durch die Reifezeit u. a. bestimmt. Miso ist etwas süßlich und gibt ein salziges Aroma. Ich benutze meistens Genmai Miso, da es glutenfrei ist.

Traditionelles Miso wird aus hochwertigsten Zutaten gewonnen und natürlich gereift. Miso lässt sich auf vielfältige Weise in der Küche verwenden. Nicht nur in Suppen sorgt Miso für einen gehaltvollen Geschmack. Auch für das Würzen von Getreide oder Beilagen sowie von Tofu und zum Backen ist es toll zu verwenden.

 

Grundrezept Misosuppe

- 1 Teelöffel getrocknete Wakame-Alge

- 1 Tasse dünn geschnittener Zwiebeln

- 1 Liter Quellwasser

- 3 - 3,5 Teelöffel Miso 

 

Wakame-Algen ca. 15 Min in Wasser einweichen. Wasser, Zwiebeln und Wakame-Algen in einen Topf geben und zum kochen bringen. Bei mäßiger Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen. Dann Hitze soweit reduzieren, dass die Flüssigkeit nicht mehr kocht. Etwas Flüssigkeit z. B. mit einer Tasse abschöpfen und Miso einrühren. Zur Suppe geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Da Miso lebende Mikroorganismen enthält, lässt man die Suppe nach der Beigabe nur noch ganz leicht köcheln, aber nicht mehr kochen.

 

Das Rezept lässt sich durch Gemüsebeigaben ergänzen. Ich hab in meiner Suppe Reste, die noch im Kühlschrank waren, verwendet - Kohl und Zucchini. 

Wenn Gemüse mit gekocht wird, könnt ihr es schichtweise in den Topf geben, sortiert von Yin nach Yang, d. h. mit dem weichen Gemüse unten und dem harten oben. Dann wird das Wasser aufgefüllt, bis das Gemüse bedeckt ist. Langsam kochen, bis alles weich ist und dann das restliche Wasser zugeben, um die Suppe flüssiger zu machen. Wird das Gemüse in zu viel Wasser gekocht, verliert es seine ursprüngliche Form und wird wässrig. Ganz zum Schluss dann das in Suppenwasser eingerührte Miso zugeben.

 

 

Zutaten findet ihr in makrobiotischen Läden, in gut sortierten Bio- und Naturkostläden. Oder natürlich im Internet. Ich kaufe gerne im Fröhlichen Reisball ein.

 


Chia-Leinsamen-Pudding mit Banane und Mandelmus

Super einfach, vegan, glutenfrei und - na klaro - auch sehr gesund - als Frühstück oder für zwischendurch liefert der Chia-Leinsamen-Pudding Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien, Proteine, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Leinsamen regen zusätzlich die Verdauung an, sofern man genug trinkt (mind. 1,5 Liter Wasser oder Kräutertee). Geschrotete Leinsamen wirken allerdings intensiver als ganze, da mehr Schleimstoffe, ebenso wie das Leinöl nach außen gelangen und ihre positiven Eigenschaften entfalten können. Damit keine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen, würde ich die Samen immer erst schroten, wenn sie auch gegessen/verarbeitet werden.

 

Für den Pudding habe ich verwendet:

 - 3 EL Chiasamen

 - 1 EL Gold-Leinsamen (ich hatte noch welche, wem allerdings die Omega-3-Fettsäuren wichtig sind, sollte zu dunklen Leinsamen greifen. Die haben angeblich sehr viel mehr davon. Aber in diesem Fall versorgen uns ja auch die Chiasamen ganz hervorragend)

 - 1 EL dunkle Leinsamen

 - 250 ml Hafermilch

 - 1 Banane

 - 1 EL braunes Mandelmus

 

Leinsamen im Mixer schroten, mit Chiasamen und Hafermilch in eine Schüssel geben, gründlich vermischen, 2 - 3 Stunden oder über Nacht quellen lassen. Gegebenenfalls zwischendurch mal umrühren. Wenn der Pudding zu dick wird, etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen. Geschnittene Banane und Mandelmus (evtl. mit etwas Wasser verdünnt) obendrauf - fertig. Geht natürlich auch mit anderem Obst und ohne das Mandelmus :o)

 

Noch ein Hinweis: Leinsamen kann die Aufnahme von Arzneimittel über den Darm behindern. Also besser nicht gleichzeitig mit Medikamenten einnehmen, sondern mit 2 - 3 Stunden Abstand.


Paleo-Brot mit getrockneten Cranberries und Aprikosen

Einfach, lecker und gesund. Dazu noch vegan und glutenfrei. 

Ein Fan der klassischen Paleo-Diät bin ich nicht, da ich es ablehne, tierische Produkte zu konsumieren. Aber ich bin großer Fan der leckeren Körnerbrote, die man ganz einfach auch vegan herstellen kann.

 

Für oben angepriesenen Leckerbissen nehme man:

 

- 4 gehäufte EL Flohsamenpulver oder gemahlene Flohsamen (Reformhaus, Bioladen, Apotheke)

- 200 ml Wasser

- 100g Sonnenblumenkerne

- 100g Kürbiskerne

- 100g ungeschälte Leinsamen

- 100g hellen Sesam

- 1 Handvoll ungesüßte getrocknete Cranberries

- 5 getrocknete Aprikosen

- 1 Springform

- Kokosöl zum Einfetten

 

Backzeit: 60 - 70 Minuten

 

Ofen auf 170 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad), Springform großzügig mit Kokosöl einfetten.

 

Flohsamenpulver in eine Schale geben und Wasser dazu geben, mit einer Gabel gründlich verquirlen, damit keine Klumpen entstehen; 10 - 15 Min quellen lassen. Die Flohsamen werden zu einer Art Pudding.

 

Derweil die Körner abwiegen und zusammen mit einer Küchenmaschine oder einem Hochleistungsmixer zerkleinern. Es reicht, wenn der Körnermix grob gemahlen ist. Die Aprikosen in kleine Stück schneiden.

 

Die zerkleinerten Körner und die aufgequellten Flohsamen in eine Rührschüssel geben und gründlich vermengen. Auch wenn die Masse nicht sehr einladend aussieht und eher an Vogelfutter erinnert - am besten mit einer Hand gut durchkneten. Cranberries und geschnittene Aprikosen - ebenfalls am besten mit der Hand - einkneten. Die "Teig"-Masse sollte fest aber feucht sein.

 

Den Körner-Trockenfürchte-Mix gleichmäßig in die Springform verteilen und für eine gute Stunde in den vorgeheizten Ofen schieben. Bon appetit!

 

Das Brot hält sich im Kühlschrank eingewickelt in ein Geschirrhandtuch vier bis fünf Tage.

 

Ihr könnt der Körnermischung auch Nüsse hinzufügen (diese dann ebenfalls grob mahlen) oder andere Trockenfrüchte beimischen. Die Kombi Mandeln, Haselnüsse und Datteln schmeckt ebenfalls hervorragend.


Kukicha - mein derzeitiges Lieblingsgetränk

Japanisch bedeutet das Wort „Kuki“ Stil oder Zweig. Kukicha ist eine japanische Grünteesorte, die aus den Stilen und Zweigen des Teestrauchs besteht. Dazu kommen noch Stücke vom Stamm und Blätter, die insgesamt viermal geröstet werden.

In Preis und Qualität entspricht der Kukicha einem guten Sencha.

Allerdings enthält er praktisch kein Teein, regt nicht an oder auf und kann auch abends oder nachts ohne irgendwelche Nebenwirkungen getrunken werden.

Von allen japanischen Teesorten enthält er am meisten Mineralien. Er neutralisiert sowohl Säureüberschüsse im Körper als auch zu stark basische Konditionen.

 

Anders als bei herkömmlichen Tees, sollte Kukicha (etwa 1 EL auf 1 Liter) 5 – 10 Minuten im Wasser mitkochen und dann durch ein Sieb abgegossen werden. Je mehr Tee und je länger die Kochzeit, desto stärker wird er – klaro.

 

Kukicha findet ihr in makrobiotischen Läden, in gut sortierten Bio- und Naturkostläden. Oder natürlich im Internet. Ich kaufe meinen im Fröhlichen Reisball.


Grünkohl-Chips

An ihnen kommt man derzeit nicht vorbei - Grünkohl-Chips. Und das ist auch gut so. Denn sie sind so verdammt lecker und sehr einfach zuzubereiten.

 

Zutaten:

250 g Grünkohl

3 EL Olivenöl

Salz

Paprika

 

Den Grünkohl gründlichst waschen, von dickeren Strunken befreien und ggf. noch etwas kleiner zupfen. Nicht zu klein, da die Blätter im Ofen ordentlich schrumpfen. Die gewaschenen und gezupften Grünkohlblätter am besten in einer Salatschleuder vom überschüssigen Wasser befreien und mit drei Löffeln Oliven-Öl, Salz und Paprikapulver (oder anderen Gewürzen) gut vermengen/in die Blätter einmassieren und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Die Blätter sollten nicht zu stark übereinander liegen, so dass sie alle gleichmäßig im Ofen trocknen können.

 

Bleche (am besten eins zur Zeit) bei 130 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten in den Ofen geben. Zwischendurch mal die Ofentür öffnen, damit der Wasserdampf abziehen kann. Und wer empfindlich ist oder noch wichtigen Besuch erwartet, macht vielleicht auch gleich das Fenster auf und die Küchentür zu - Kohl riecht halt...

 

Wer einen käsigen oder asiatischen Touch reinbringen will: Einfach das Öl durch einen guten Esslöffel Cashew- oder Erdnussmus mit etwas Wasser und evtl. einem Schuss Sojasoße verdünnt ersetzen.


So gut! Veganes und glutenfreies Bananenbrot

Zutaten

4 – 5 reife geschälte Bananen (ca. 400 g)

110 g Reismehl

90 g Buchweizenmehl (alternativ auch Braunhirsemehl)

oder einfach 200 g Dinkel oder Weizenmehl, wenn Gluten keine Rolle spielt J

100 g geschmacksneutrales Öl

90 ml Pflanzenmilch (Soja- oder Reismilch)

30 g Kokosblütenzucker oder Birkenzucker (wer’s süßer mag, lieber ein bisschen mehr oder Rohrzucker verwenden)

1 gehäufter TL gemahlene Vanille

1 EL Stärke

1 TL Natron

Prise Salz

8 ganze Walnüsse (alternativ 2 – 3 EL von bereits vorgeschälten)

 

Cashew-Puderzucker-Guss

50 g Puderzucker

1 EL Cashewmus

2 – 3 EL Wasser

1 EL gehackte Mandeln oder Walnüsse

 

Ofen auf 180 Grad (Umluft) oder 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen. Walnüsse knacken und zerkleinern.

 

Bananen mit Gabel zerdrücken, bis sie breiig sind. Mit Öl und Milch vermischen und die gemahlene Vanille sowie die Walnüsse zugeben. Den Zucker untermischen, Salz und Natron dazugeben. Dann Mehl und Stärke untermischen, gründlich vermengen und den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben.

 

Wer zum ersten Mal Reismehl verwendet: die Konsistenz ist etwas klebriger und sieht vielleicht nicht ganz so glatt aus, also nicht irritieren lassen. Buchweizen- und Braunhirsemehl haben einen stärkeren und speziellen Eigengeschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Also hier vielleicht erst mal vorsichtig ran tasten und vielleicht ein bisschen mit den Mengen experimentieren.

 

Den Kuchen 20 - 25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen lassen. Im Anschluss abkühlen lassen. 

 

Wer mag, verfeinert noch mit einem leckeren Cashew-Puderzucker-Guss.

Guss erst anrühren, wenn der Kuchen  bereits abgekühlt ist.

 

Dafür Cashewmus in eine Schüssel geben und mit etwas Wasser verdünnen, die Textur sollte cremig dünn sein. Puderzucker durch ein feines Sieb zum Cashewmus sieben. Alles gut verrühren und ggf. noch ein bisschen Wasser dazugeben. Der Guss sollte sämig dick sein. Den Guss über den Kuchen verteilen und sofort die gehackten Nüsse drüber geben. Guss fest werden lassen.

 

Danke an Shia von Cakeinvasion für die Inspiration zum veganen Banana Bread!


Macht satt und glücklich! 

Brokkoli und Mandel-Räuchertofu mit Mandelmus-Kurkuma-Soße und gerösteten Sonnenblumenkernen - vegan, glutenfrei, zuckerfrei

 

Zutaten

1 Bio-Brokkoli

1 Mandel-Räucher-Tofu (mein Lieblings-Tofu macht die Firma Taifun Tofu)

1 EL Sesamöl (Olivenöl oder Bratöl tun's auch)

2 EL weißes Mandelmus

etwas Wasser

1 Spitzer Limettensaft

1 gute Messerspitze Kurkuma

1 Prise Salz

2 EL Sonnenblumenkerne

Optional einige Spritzer Ume-Su (Makrobiotischer Aprikosenessig)

 

- Brokkoli-Röschen und gern auch den Stil (einfach schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden - kann man super mitessen) dünsten

- Mandel-Räucher-Tofu aus der Packung nehmen und vor dem anbraten unbedingt noch mal mit Küchenpapier abtupfen (brät dann sehr viel besser kross an), in kleine Würfel schneiden, Sesamöl in Pfanne erhitzen, Tofu in heißes Öl geben und einige Minuten scharf anbraten

- Mandelmus mit etwas Wasser verdünnen, so dass es sämig-soßig wird, Limettensaft, Kurkuma und Salz untermischen, abschmecken, nach Geschmack noch mit schwarzem Pfeffer würzen

- Sonnenblumenkerne in eine Pfanne geben und anrösten, Pfanne zwischendurch schwenken, dass die Kerne nicht anbrennen und evtl. mit einigen Spitzern Ume-Su ablöschen - gibt dem ganzen eine herzliche würzig-salzige Note

 

Brokkoli und Tofu auf dem Teller anrichten, Soße drüber, Sonnenblumenkerne drüber - Guten Appetit!